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Osteoporose – Ursachen Aus Sicht Der Naturheilkunde

Dies sollten Sie unbedingt tun. Bessere und Richtige Ernährung: Die Ernährung sollte auf Lebensmittel umgestellt werden, die Kalzium, Magnesium, Kupfer, Eisen, Mangan, Zink, Bor und Ascorbinsäure enthalten. Nützliche Obstsorten: Das Spurenelement Bor hält Magnesium und Kalzium im Körper zurück. Mehr Gemüse essen: Bohnen, Brokkoli, Erbsen, Grünkohl, Schwarzwurzeln, Sojabohnen, Spinat. Deshalb sollten Sie regelmäßig borhaltiges Obst wie Äpfel, Pflaumen und Weintrauben essen. Getränke: Achten Sie auf kalziumhaltiges Mineralwasser und Fruchtsaftgetränke. Meiden Sie Cola-Getränke, denn die enthalten unausgeglichen Phosphat, was Ihnen Calcium raubt. Mehr in die Sonne: Gehen Sie täglich mindestens zehn Minuten ins Freie, so Vitamin-D-Produktion der Haut durch UVStrahlen anzuregen. Generell sind gerade Menschen in höherem Lebensalter, erst recht wenn Sie schlecht „auf Schusters Rappen“ sind, Tropfen auf den heißen Stein draußen. Rauchstopp „Gifte“: Hören Sie dabei Rauchen auf! Auch Kaffee, Alkohol, Süßigkeiten, Cola und Fleisch in zu hohen Mengen führen zu einem verstärkten Abbau von Kalzium. Bewegung: Gehen Sie täglich spazieren oder treiben Sie regelmäßig Fitness- oder Freizeitsport, mindestens zweimal pro Woche. Krafttraining in einem Fitnessstudio wäre ideal.

Naturheilkunde und Homöopathie – was verbirgt sich hinter diesen beiden, oft genannten und mittlerweile immer beliebter werdenden Heilmethoden? Für wen ist die jeweilige Behandlung geeignet und wie anerkannt sind naturheilkundliche und homöopathische Anwendungen? Gibt es da überhaupt einen Unterschied? Übernimmt die Krankenkasse Kosten für diese Verfahren? Beide Verfahren begreifen den Körper als Ganzes und verfolgen den sogenannten ganzheitlichen Ansatz, der den Anspruch hat, neben dem Körper auch Seele und Geist mit einzubeziehen und mit zu behandeln. Die Naturheilkunde entwickelte sich aus dem medizinischen Wissen der Völker über die Jahrhunderte. Krankheitsanzeichen werden als Äußerungen des Körpers betrachtet und mittels der Kraft der Natur behandelt. Naturheilkunde umfasst sowohl Methoden zur Untersuchung und Diagnostik von Erkrankungen als auch zu deren Behandlung. Dabei steht nicht das Symptom als solches im Blickfeld der Therapie, sondern es wird zunächst versucht, einen Zusammenhang zwischen Symptom und Ursache zu finden und herzustellen. Die Behandlungsmöglichkeiten wurden im Laufe der Jahrhunderte unmessbar differenziert. Ziel der Behandlungen ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und somit den Energiehaushalt des gesamten Organismus wieder auszugleichen. Es wird in der Naturheilkunde sowohl durch physikalische Reize behandelt als auch mit naturheilkundlich wirksamen Pflanzen gearbeitet.

Sie basiert teilweise auf Erfahrungen und Erkenntnissen aus der traditionellen Volksheilkunde. Diese werden naturwissenschaftlich erforscht und überprüft. Einige Naturheilverfahren sind zur Selbstbehandlung geeignet, andere können nur vom Arzt oder Heilpraktiker durchgeführt werden. Die Wirksamkeit der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) beruht auf den Inhaltsstoffen von Heilpflanzen. Manche Heilkräuter werden bereits seit Jahrhunderten in Klostergärten angebaut und in der Volksmedizin verwendet. In Tee, Saft, Pulver, Extrakt, Tabletten, als Badezusatz, in Salben und Umschlägen werden Pflanzenbestandteile als Drogen äußerlich und innerlich bei den unterschiedlichsten Krankheiten verwendet. Bereits im 19. Jahrhundert beschreibt Pfarrer Sebastian Kneipp grundlegende naturheilkundliche Verfahren, deren Anwendung die Selbstheilungskräfte des Körpers fördern sollen. In der Ernährungstherapie geht’s einerseits darum, durch möglichst naturbelassene vollwertige Ernährung den Körper gesund zu erhalten. Zum anderen wird die Behandlung von Krankheiten durch angepasste Diät unterstützt oder ernährungsbedingte Krankheiten werden durch eine Umstellung der Ernährung gebessert. Teilweise greifen hier Phytotherapie und Ernährungstherapie ineinander, wenn beispielsweise mithilfe geeigneter Säfte ein Mangel an Vitaminen- oder Mineralstoffen behandelt wird. Wärme- und Kälteanwendungen wirken lindernd bei vielen Krankheiten und Befindlichkeitsstörungen. Mit Kirschkernen, Dinkelspelzen, Moorschlamm oder ähnlichem gefüllte Kissen, in heißem Wasser, dem Backofen oder der Mikrowelle erhitzt, bzw. im Tiefkühlfach gekühlt, übertragen sie die wohltuenden Wärme- oder Kältegrade. Spezielle selbsterwärmende Wärmepflaster sowie Coolpacks, die selbsttätig kühlen, sind als schnelle Hilfe und to go in der Apotheke erhältlich. Dazu gehören sowohl Saunagänge und die das Immunsystem stärkenden Kneipp-Güsse als auch gezielte Wärme- oder Kälteanwendungen bei Gelenkproblemen, Bauchschmerzen und Nackenschmerzen. Bewegungstherapie, dazu gehören auch Massagen und Krankengymnastik, hilft vorbeugen und sie stellt ein wichtiges Element bei der Rehabilitation dar. Denn Bewegung stärkt Knochen, Muskeln und Kreislauf, sie fördert den Stoffwechsel, belüftet die Lunge und hält die Gelenke geschmeidig.

Manche Nebenwirkungen könnten hingegen durch Placebo-Behandlungen reduziert werden. So wurde einer Patientengruppe in einer Untersuchung postoperativer Schmerzen eine Kochsalzlösung gespritzt, die als wirksames Schmerzmittel ausgegeben worden war. Diese rühren daher, dass Ärzte nicht nur klar definierte Krankheiten, sondern ganzen Menschen mit ihrer individuellen Geschichte, Situation und Erwartung vor sich haben. Der klinische Alltag ist immer von Ungewissheiten und Schwierigkeiten geprägt. Würden diese durch die Anwendung alternativer und komplementärer Medizin systematisch zu Schaden kommen, dann würde ich mich Stefanowitschs Meinung anschließen. Offensichtlich ist dies aber nicht der Fall. Nachdem mich Anatol Stefanowitsch mehrere Wochen lang in seinem Blog sowie in teilöffentlichen Foren mit verschiedenen Unterstellungen und Beleidigungen überzog, freue ich mich über diese Gelegenheit zur weitestgehend sachlichen Auseinandersetzung dabei Thema. Zudem setzt nur einer Bruchteil der Patienten die Priorität auf die Alternativen und sehen in der Überzahl sie als eine Ergänzung zur Schulmedizin.14 Da gerade in Deutschland so viele alternative und komplementäre Behandlungen durch Schulmediziner angeboten werden, ist dort die Wahrscheinlichkeit besonders gering, dass deshalb einem Patienten eine wissenschaftlich basierte Therapie vorenthalten wird. Er hat schon zuvor versucht, mich als Philosophen und damit Fachfremden darzustellen.

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